Dienstag, 08/08/2017 – Ach übrigens (869)

Falls du dich jemals gefragt haben solltest, ob mich das nicht stört: Doch, es stört mich unheimlich. Auch wenn du dich das noch nicht gefragt hast, aber ja, das tut es. Es stört mich unheimlich. Und wenn du dich fragst, warum ich das trotzdem nie sage … ganz einfach: Um des guten Friedens Willen. Ja, wirklich. Das friedliche Miteinander ist mir wichtiger als irgendwelche unsinnigen Kabbeleien. Deshalb sage ich nichts. Ja, ganz recht, deshalb werde ich auch weiterhin nie etwas sagen. Auch wenn mich das da immer total stört, aber sowas von. Hat es schon immer. Wird es auch immer. Aber warum deswegen eine unsinnige Kabbelei lostreten? Nein, es ist wahr: der Frieden zwischen uns ist mir wichtiger als irgendein Unsinn, der mich stört. Ich kann ihn auch ganz gut übersehen, wenn ich will. Bei dir mache ich eine Ausnahme. Da drücke ich zwei Augen zu. Passt. Aber glaub ja nicht, dass mich das nicht stört. Tut es. Ein böser Blick ab und an reicht. Du weißt Bescheid. Weitermachen!

Sonntag, 06/08/2017 – Fauler Sonntag (867)

Es ist wieder soweit. Einer dieser Tage, an denen ich keine Ahnung habe, wohin mit mir. Schokolade zum Frühstück. Frühstück im Bett. Es ist schön draußen. Ich könnte raus. Aber ich möchte nicht. Ich möchte viel lieber drinnen bleiben und nichts tun. Einfach nichts tun. Schließlich ist es Sonntag. Es gibt so viele Dinge, die ich tun möchte, aber heute nicht. Ich weiß einfach nicht, wohin mit mir. Und nein, ich möchte morgen noch nicht zur Arbeit. Dann gehe ich erst am Dienstag. Ja, das ist eine gute Idee. Das einzige, wozu ich heute fähig bin. Und warum sollte ich das nicht tun, wenn ich gern möchte? Das ist doch alles Quatsch. Das wäre dann auch erledigt. Und jetzt? Keine Ahnung. Heute weiß ich nicht, wohin mit mir.